Auslandsjahr nach dem Studium: Schlechtere Chancen für Berufsstart?

Das Studium wurde erfolgreich beendet und man ist voller Tatendrang neue Wege zu gehen. Mit einem guten Abschluss in der Tasche steht einem die Welt offen – eigentlich. Doch nicht jeder findet sofort einen Job, der Beruf und Berufung zugleich ist. Ein Auslandsjahr kann für eine Abwechslung auf Zeit sorgen. Ob als Ferienjobber auf einer Party-Insel oder als Helfer ambitionierte Projekte von Hilfsorganisationen unterstützen – die Jobauslandszeit kann vielfältig genutzt werden!

Auslandsjahr: Im Vorfeld steht strukturiertes Planen

Auslandsjahr Weltkugel

Nach dem Studium steht einem die Welt offen © GabiS / pixelio.de

Man darf nicht vergessen, dass ein Auslandsjahr kein Urlaub ist! Die Freiwilligenarbeit erfordert sehr viel Engagement und Herzblut. Ein Ferienjob im fremden Land kann hart und stressig werden. Deshalb sollte man sich unbedingt ein Thema heraussuchen, das einem wirklich am Herzen liegt. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Auslandsaufenthalt nicht zum kompletten Reinfall wird. Denn so ein Auslandsjahr kann sehr lang werden, wenn man in der Situation unglücklich ist. In einem fremden Land ist man schnell vereinsamt oder überfordert. Nur wer den absoluten Willen für ein gewisses Projekt hat und sich strukturiert darauf vorbereitet, kann nach einem Jahr sagen, dass es sich gelohnt hat. Nicht nur finanziell, sondern vor allem menschlich: Die gesammelten Erfahrungen während eines Auslandsjahres sind oft ein unbezahlbares Kapital, das mit einem das Leben lang bleibt. Dies sind die beliebten Wege nach dem Studium Auslandserlebnisse zu sammeln.

  • Freiwilligendienst: Vielleich ist die beliebteste Variante nach dem Studium. Man kann nicht nur das eigene Engagement zeigen, sondern auch Landessitten und eine Fremdsprache lernen.
  • Work&Travel: Mit einem Working-Holiday-Visum kann man das ganze Jahr lang arbeiten und das fremde Land erkunden.
  • Au-pair: Eignet sich gut für diejenigen, die Kinder mögen und in einer Familie leben wollen.

Auslandsjahr: Ein Jahr der eigenen Entwicklung

Auch Lebenserfahrungen und die Fähigkeit mit Problemen umzugehen spielen im Berufsleben eine große Rolle. Denn die Bildung des eigenen Charakters spielt in der Zeit nach dem Studium eine große Rolle. Bei einem Auslandsjahr wird man in jungen Jahren unter Umständen mit sehr großem Leid konfrontiert, wenn es in sehr armen Ländern stattfindet. Der anfängliche Schock kann sich aber später auch in der Festigung des Charakters wiederfinden. Ein Auslandsaufenthalt ist also vor allem ein Lerneffekt fürs Leben. Und genau deshalb sollte man die Jobauslandszeit unbedingt genießen. Vor allem mit humaner Freiwilligenarbeit im Ausland hilft man nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Deshalb kann sie ein sehr wirkungsvolles Mittel sein, wenn es um Weiterbildung geht. Doch was nützt mir diese menschliche Bildung später im Job?

Auslandsjahr Reisepass

Auslandsjahr nach dem Studium bringt nicht nur neue Stempel im Reisepass, sondern auch viele Erfahrungen © C. Nöhren / pixelio.de

Auslandsjahr: Erschwert es den Berufsstart?

Das kommt ganz darauf an, was man anschließend beruflich machen möchte. Wenn man im sozialen Bereich arbeiten will, ist ein Auslandsjahr als Helfer ein wertvoller Eintrag im Lebenslauf. Grundsätzlich wird das Auslandsjahr von den Arbeitgebern als sehr positiv angesehen. Denn es ist ein Zeichen von Einsatzbereitschaft und Willensstärke. Es gibt aber auch diejenigen, die es als „verschenktes“ Jahr bezeichnen. Wenn man dennoch einen guten Abschluss hat und nicht so viele Auslandserfahrungen gesammelt hat, ist ein Job in der Ferne zu empfehlen. Die Zeit zwischen Bachelor- und Masterstudium eignet sich beispielsweise perfekt für ein Jahr im Ausland. Denn meistens ist der Auslandsaufenthalt ein unvergessliches Erlebnis, das man nicht missen möchte. In der Regel reift der junge Mensch daran, gerade wenn er schwierige Situationen meistern oder schlechte Erlebnisse verarbeiten muss. Hier findet man einen interessanten Artikel zum Jahr im Ausland auf der Webseite vom Spiegel-Magazin.

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