Jobs in der Erdölindustrie

Noch immer denkt man vorrangig an Sprit oder Motorenöl für Kraftfahrzeuge wenn man den Begriff Erdöl hört. Auch Heizöl kommt den Menschen in den Sinn. Doch Erdöl ist so viel mehr als nur ein Kraftstoff. Nur selten denkt man darüber nach dass sich das sogenannte „Schwarze Gold“ in vielen Dingen des täglichen Gebrauchs befindet.

Bohrinsel

Bohrinsel (c) Dieter Schütz / Pixelio

In vielen Textilien wird Erdöl verwendet, in Kunststoff ist Erdöl einer der Hauptbestandteile. Industrieanlagen sind zwingend auf Erdöl angewiesen, hier werden sie als synthetische Hydraulikschmieröle eingesetzt.

Die vielfältige Verwendung von Erdöl bringt natürlich auch Chancen mit sich, die Förderung und Verarbeitung des Rohstoffs schafft tausende von Arbeitsplätzen weltweit. Dabei gibt es viele unterschiedliche Sparten in duzenden Bereichen, natürlich auch in der Verarbeitung des kostbaren Erdöls. Selbstverständlich sind vor allem diese Arbeitsplätze krisensicher, soviel ist gewiss. Denn selbst bei sinkendem Benzinverbrauch durch die Weiterentwicklung von Elektromotoren und anderen neuen Errungenschaften der Technik werden in der Industrie weiterhin synthetische Hydraulikschmieröle verwendet werden müssen. Auch in der Luftfahrt kann man so schnell nicht ohne weiteres auf Kerosin verzichten.

Jobs in der Mineralölbranche

Als ersten Impuls hat man den Job auf einer Ölplattform vor Augen wenn man an Arbeitsplätze in der Mineralölwirtschaft denkt. Dies ist sicher richtig, aber bei weitem nicht die einzige Chance in diesem Bereich.

Ständig und weltweit gesucht sind Geowissenschaftler, besonders in den Bereichen Geologie, Geophysik und Geochemie. Diese Experten sind beim Erschließen von Ölquellen unerlässlich. Messungen werden geplant und vorbereitet, Projekte geplant und betreut sowie geologische Untergrundmodelle erstellt.

Für den Rohstoffbereich, den Maschinenbau und die Elektrotechnik sind Mineralölgesellschaften laufend auf der Suche nach Ingenieuren. Gerne vergibt die Ölindustrie auch heiß begehrte Praktikantenstellen an hoch motivierte Studenten. Gerne werden diese nach erfolgreichem Abschluss des Studiums durch das Unternehmen übernommen und personell weiterentwickelt. Nicht selten findet man solche ehemaligen Praktikanten später in den Führungsetagen der jeweiligen Konzerne.

Entfernt man sich vom technischen Berufsfeld dann findet man eine Vielzahl von kaufmännischen Berufsbildern in der Ölwirtschaft. Auch in diesem Wirtschaftszweig ist ein betriebswirtschaftliches Studium von Vorteil, sehr gerne werden auch Wirtschaftswissenschaftler in den Marketingbereichen, im Controlling oder der Personalabteilung eingesetzt.

Nicht zuletzt sollte man bedenken das bei Jobs in Mineralölgesellschaften auch Erfahrungen im Ausland gesammelt werden können. Wenn man also eine internationale Anstellung sucht, ist die Erdölindustrie sicher ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Arbeitgeber Mineralölunternehmen – eine Chance für die Zukunft

Dank des erhöhten Erdölbedarfs in China ist vorläufig nicht an sinkenden Benzinverbrauch zu denken. Durch die immer höheren Produktionszahlen in wirtschaftlichen Unternehmen auf der ganzen Welt wird die Nachfrage an Erdöl keinesfalls sinken. Es ist also erstrebenswert einen Job in einem Mineralölunternehmen zu ergattern, wie bereits eingangs erwähnt sind diese krisensicher und nicht zuletzt hervorragend bezahlt. Auch wenn es immer wieder negative Schlagzeilen in den Medien gibt ist die Ölindustrie ein global nicht wegzudenkender Wirtschaftszweig, der trotz neu entwickelten Techniken auf keinen Fall vom Aussterben bedroht ist.

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