Dolmetscherausbildung: professionelles Übersetzen für Wirtschaft und Politik

Wer sich einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf wünscht, der Sprachtalent erfordert und Chancen auf Kontakt zum Ausland offeriert, der wird mit einer Dolmetscherausbildung sehr zufrieden sein. Im Gegensatz zum Übersetzer, arbeitet der Dolmetscher als „Vermittler“ zwischen zwei Parteien und muss daher neben sprachlichem Können auch interkulturelle Kompetenzen aufweisen. Ebenso wichtig sind Mimik, Gestik, Intonation und Körpersprache.

Die Dolmetscherausbildung

Dolmetscherausbildung ehemaliges Arbeitsfeld

So könnte der zukünftige Arbeitsplatz nach der Dolmetscherausbildung aussehen (c) Michael Werner Nickel / pixelio

Während der aktiven Dolmetscherausbildung an einer Hochschule oder Akademie, bringen die künftigen Dolmetscher zunächst ihre eigene Muttersprache zur Perfektion und widmen sich anschließend der jeweiligen Fremdsprache, die zum Ende der Ausbildung ein muttersprachliches Niveau aufweist. Neben Spracherwerb lernen die Schüler verschiedene Strategien kennen, die das Konsekutivdolmetschen oder Simultandolmetschen deutlich erleichtern. Zudem werden Fachgebiete aus der Wirtschaft, Medizin und Recht behandelt.

Dolmetscherausbildung: Konsekutiv- und Simultandolmetschen

Konsekutiv- und das Simultandolmetschen sind „Unterkategorien“ des Konferenzdolmetschens. Während die Übersetzung beim Simultandolmetschen parallel abläuft, erfolgt das Dolmetschen bei der Konsekutiv-Variante versetzt. Die Übersetzung kann in der Regel sogar erst 20 Minuten nach dem Gesprochenen einsetzen.

Die Wiedergabe in der Zielsprache kann aus dem Gedächtnis erfolgen, aber meist werden Notizen verwendet. Die richtige Notiz-Technik wird ausgiebig während der Ausbildung einstudiert und geübt. Die Dolmetscherausbildung ist also einem klassischen Studium teilweise durchaus sehr nahe.

Einsatzgebiete für Dolmetscher

Dolmetscherausbildung erster Einsatz

Existieren Sprachbarrieren zwischen Politikern oder Partnern, kann die Dolmetscherausbildung helfen (c) brandtmarke / pixelio.de

Nach einer Dolmetscherausbildung können Absolventen auf Konferenzen, Tagungen, dem Catering in Hamburg und Messen zum Einsatz kommen. Aber auch auf feierlichen Anlässen Tischreden übersetzen oder kleinere Geschäftsmeetings unterstützen. Teilweise hat man sogar die Möglichkeit ins Ausland zu reisen. Firmen, die Beziehungen zum Ausland pflegen, engagieren Dolmetscher für Geschäftsreisen. Aber auch im Bereich der Behörden und Gerichte macht sich eine Dolmetscherausbildung bezahlt. Überall wo Menschen kommunizieren, werden Dolmetscher gebraucht.

Nach der Dolmetscherausbildung selten im Ausland

Aber in der Regel sind die Einsatzgebiete selten im Ausland. Wer also den Drang verspürt, durch die Welt zu reisen, sollte eine Berufskraftfahrer Ausbildung, ein Tourismus Studium oder eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker in Betracht ziehen.

Weitere Informationen zu Berufen mit Fremdsprachen, finden sich im Artikel Fremdsprachenstudium : Barrieren durchbrechen im Beruf“

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